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Das Reh – Mit Anpassung zum Erfolg (Arbeitstitel)

Diese Gemeinschaftsproduktion mit dem Naturmuseum Thurgau wird im Frühling 2013 in Frauenfeld eröffnet.

Das Reh ist aus der modernen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Dem war aber nicht immer so. Im 19. Jahrhundert waren die Rehpopulationen in der Schweiz wie auch in den angrenzenden Ländern stark dezimiert. Eine verbesserte Jagdplanung mit jährlicher Abschussplanung und eine stark verbesserte Waldgesetzgebung schufen ab Anfang des 20. Jahrhunderts u.a. die Grundlagen zu einem anhaltenden Ansteigen der Bestände.

Heute ist das Reh die häufigste Huftierart in unserem Land und in der ganzen Schweiz verbreitet. Der Anblick von Rehen ist in weiten Kreisen der Bevölkerung vertraut. Als eine der wichtigsten jagdbaren Wildtierarten in der Schweiz mit jährlich rund 40'000 Abschüssen hat die Art zusätzliche Bedeutung. Diese «Rückkehr» des Rehs in den letzten 100 Jahren ist eine biologische Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Was sind die Ursachen für die erfolgreiche Rückkehr des Rehs in nur wenigen Jahrzehnten? Welche Lebensweise, welche Biologie verbirgt sich hinter dem «Erfolgsmodell Reh»? Welche Herausforderungen stellen sich für diese Wildtierart in unserer modernen Kulturlandschaft? Was bedeutet moderne, artgerechte, auf wildtierbiologischen Grundlagen abgestützte Bejagung des Rehs? Welchen Einfluss hat die Rückkehr der grossen Beutegreifer wie Luchs und Wolf für die Rehpopulationen der Schweiz? Vor dem Hintergrund dieser und weiterer Fragen ist die Wanderausstellung konzipiert.

Tournéeplan

Naturmuseum des Kantons Thurgau, Frauenfeld: 13. Juni bis 20. Oktober 2013
Naturmuseum Olten: 1. November 2013 bis 20. April 2014
Naturmuseum Winterthur: Mai bis Herbst 2014
Naturmuseum Solothurn: (Ende Oktober) November bis April 2015
Bündner Naturmuseum, Chur: ev. ab Mai 2015